4

Hey, die zweite Woche in Mesa ist geschafft. Ich habe meine erste richtige Schulwoche hinter mich gebracht und es war garnicht schlecht. Ich habe meine ersten Tests geschrieben und es lief eigentlich ganz gut.
Ich musste aber auch die ersten umfangreichen Hausaufgaben machen, was echt anders ist, wie ich es gewohnt bin. Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich nie eine Person war, die viele Hausaufgaben gemacht hat, aber da man sie hier jedes mal abgeben muss und Punkte bekommt, muss ich sie machen und den ein oder anderen Tag saß ich echt eine ganze Weile an den Aufgaben. 

Mit der Sprache klappt es ganz gut, aber ich muss zugeben, dass es echt schwer ist Freunde zu finden. Also ich meine ich rede mit den Leuten aus meinen Kursen und so, aber ich bin froh meine Gastschwester zu haben und wir verstehen uns gut. Aber ich hoffe es wird einfacher, wenn ich mir einen Sport ausgesucht habe und dort Leute kennenlernen kann. 

Am Mittwoch habe ich andere Austauschschüler aus den verschiedensten Ländern kennengelernt und es ist sogar ein Mädchen aus Deutschland dabei. Sie sind alle sehr nett und haben das selbe Problem Freunde zu finden, aber meiner Meinung nach ist es ganz normal. Immerhin kann man nicht über Nacht gute Freunde finden. 

Am Samstag waren meine Gastfamilie und ich im Sunsplash, was ein großer Wasserpark ist und es hat viel Spaß gemacht. Wir waren dort ein paar Stunden am Abend und mussten leider früher nach Hause wegen eines Unwetters. 

Da bald Homecoming ist, waren meine Gastmom und ich nach einem Kleid schauen und es war leider erfolglos, aber ich bin so aufgeregt zum Homecoming zu gehen, da es sowas in Deutschland nicht gibt. Das wird bestimmt klasse. 

Mal sehen, was nächste Woche auf mich zukommt!

3

Hey, ich bin jetzt seit einer Woche in meiner Gastfamilie und fühle mich pudelwohl. Ich habe mittlerweile den Jetlag überwunden und bin im Alltag angekommen.
Es war gut, dass ich noch zwei Tage Ferien hatte, um mir alle Sachen für die Schule und ein paar neue Anziehsachen zu kaufen.
Ich habe mir in den ersten Tagen die Umgebung und die Schule angeschaut und es ist komplett anders, als ich es gewohnt bin, was im positiven gemeint ist.
Die Schule ist doppelt so groß, wie meine Alte und ich muss zu jeder Stunde Gebäude wechseln. Für mich ist es immer noch ein bisschen schwer die Räume zu finden, aber ich denke es wird besser nach einer weiteren Woche, in der ich mich dort durchfuchse.

Eine weitere Umstellung ist, dass ich jeden Tag die selben sieben Schulstunden habe, obwohl ich glaube, dass es garnicht so schlecht ist, da man so tiefer ins Detail gehen kann, aber mal gucken. 

Die Sprache wird schon besser, aber ich merke, dass mir immer noch eine Menge Vokabeln fehlen, was natürlich total normal ist. Aber ich freue mich schon, wenn es besser klappt und ich mich so ausdrücken kann, wie ich möchte und nicht so eingeschränkt bin.
Mit der Familie in englisch zu reden ist okay, aber die Schule ist eine Herausforderung, wegen den Fachbegriffen und alles. Außerdem sprechen alle super schnell und manchmal muss ich dreimal fragen, ob sie das nochmal wiederholen können, aber ich bin froh, dass alle sehr nett und geduldig mit mir sind.
Mit meiner Gastfamilie spiele ich viele Gemeinschaftsspiele, was mir viel Spaß macht und ich kann nur empfehlen Spiele zu spielen, weil man sich so näher kommt und vor allem Zeit miteinander verbringt. 

Ich habe auch schon Freunde der Familie kenngelernt und alle sind super gespannt mich kennenzulernen, was ich verstehen kann und mich auch glücklich stimmt, da ich die Neue in der Familie bin.
Ich bin mal gespannt, was nächste Woche auf mich zukommt, aber ich freu mich schon.